Bänderröcke

Der Bänderrock – ein Lena Hoschek Original

Lena Hoschek entwarf den Originalen Bänderrock im Jahr 2005. Muster, Verzierungen und vor allem Bänder – alles, was bewusst fernab des Minimalismus lag – galt vor zwei Jahrzehnten für viele rasch als Kitsch. Nicht jedoch für Lena. Sie erkannte in diesen Elementen etwas Wertvolles, Bohemienhaftes, und bewahrte sie wie kleine Preziosen in ihren Schubladen auf. Über Jahre hinweg sammelten sich Bänder aus Polen, Ungarn, Peru, Indien und Frankreich – mit der Vision, sie eines Tages in einem Design zusammenzuführen. Im Herbst 2005 wurde diese Idee Realität: In Graz ging Lena Hoscheks erster selbstgenähter Bänderrock über den Ladentisch und markierte den Beginn einer bis heute prägenden Design-Ikone.

Oft kopiert, nie erreicht

Das Original mit betonter Taille und A-Linien-Schnitt aus erlesenen Bändern und Borten ist nur von Lena. Es ist wichtig, die begehrten Sammlerstücke in Lena Hoschek Stores zu erstehen und nach dem Logo „Der Bänderrock – ein Lena Hoschek Original“ Ausschau zu halten. Wer einen der ersten Generationen ergattert hat, findet noch Lenas Schweinchenlogo mit dem Herz auf der Rückseite des Rocks aufgenäht, das an Flash Tattoos aus der Rockabilly-Szene erinnert. 

Et voilà, die Logos und Schriftzüge der echten Bänderröcke – einem Lena Hoschek Original. 

Eine Liebeserklärung an den Original Ribbon Skirt

Egal, ob mit Bluse, Pullover, Hemd, Jeansjacke oder Bandshirt kombiniert, der Bänderrock kassiert Komplimente wie kein anderes Kleidungsstück – weil Lenas Trademark und seine Trägerin einfach herausstechen. Man trägt Kreativität, Farbenfreude und Sammlerleidenschaft auf der Hüfte oder um die Taille. Ein Bänderrock zieht einfach Blicke auf sich – vor allem wenn die Umgebung etwas vom Schneiderhandwerk versteht. Weltweit betrachtet existiert die Liebe für Bänder schon lange, Lena Hoschek hat ihre jedoch neu interpretiert und weiterentwickelt. „In Peru, Indien und in vielen anderen Ländern sind weit schwingende Röcke mit aufgenähten Bändern zu finden, allerdings gab es nirgends einen Rock, der nur aus Bändern besteht“, erzählt die Designerin.

„Von Lena Hoschek erfunden, wurde der Originale Bänderrock in Österreich zu einer etablierten Tracht und hat auf der ganzen Welt als Bohemian Signature Piece seine Fans.“ 

Die Evolution des Prototyps

Die ersten Bänderröcke gehen auf eine Tüftelei auf einem Post-it zurück, das Lena Hoschek als Gymnasiastin mit ihrer Vision des Bänderrocks bekritzelt hat. „Am Anfang habe ich schmälere und weitere Röcke ohne Maßtabelle genäht, alles Unikate – und war immer weiter auf der Suche nach wertvollen Resten aus Bänderwebereien aus dem Waldviertel und dem Bregenzer Wald“, erinnert sich Lena. Heute bezieht die Kleidermacherin ihre Schätze aus Bänderwebereien in Frankreich, Deutschland, Griechenland, Spanien und Italien. Diese Vielfalt wird von unterschiedlichen Schnittmustern unterstützt: Der Original Ribbon Skirt ist weit schwingend, die Volant-Version besitzt eine in der Länge angesetzte, gezogene Saumrüsche und das absolute Luxusteil ist der Schnitt Opulence mit einem enormen Materialverbrauch ob seiner Länge und Weite. Als Máxima, Königin der Niederlande, vollkommen überraschend einen Ribbon Skirt Opulence ausführte, bekam der Bänderrock auch noch den royalen Ritterschlag. 

Die verschiedenen Modelle

Der Original Bänderrock überzeugt mit einem zeitlosen Design und einem bequemen Schnitt. Mit seinem breiten Taillenband und großzügigen Maßen bietet dieser Rock einen angenehmen Tragekomfort und eine klassische Silhouette.

Der Classic Bänderrock präsentiert sich mit einem breiten Taillenband und einem zeitlosen A-Linien-Schnitt. Die klassische Weite verleiht diesem Rockmodell eine zeitlose Eleganz, die sich vielseitig kombinieren lässt.

Der Swing Bänderrock präsentiert sich als harmonische Fusion von zeitloser Eleganz und verspieltem Design. Die leicht ausgestellten Bänder, gepaart mit traditionellen Borten, verleihen diesem Rockmodell eine großzügige und einladende Silhouette.

Der Opulence Bänderrock begeistert mit seiner großzügigen Materialaufwendung, die sich in seiner Länge und weiten Fülle widerspiegelt – ein wahres Luxusstück.

In der Volant-Version des Bänderrocks fällt der Blick auf eine anmutige, in der Länge gezogene Saumrüsche, die der harmonischen Bänder Symphonie das gewisse Extra verleiht.

Eine Trademark wird zum Sammlerstück

Der Bänderrock ist ein vielseitiges Key Piece des Labels, robust wie Jeans und eine Anschaffung fürs Leben. Und weil es die Kleidermacherin nicht gerne sehen würde, dass ihre Kundinnen mit dem gleichen Rock herumlaufen, gibt es mit jeder Kollektion neue Interpretationen des Klassikers. Dabei hantiert die Designerin jede Saison mit 13 verschiedenen Farben. „Es ist vom Feeling her wie Kochen. Man schaut, was es auf dem Markt gibt, was regional und saisonal ist und folgt dann der Stimmung“, sagt Lena und kramt den großen Schneidertisch voll – immer ihrem Farbkonzept und der Intuition folgend. Das Spiel mit den Farben beherrscht sie so gut, dass „miss lillys hats“-Designerin und Putzmacherin Niki Osl sich bereits 25 Stück der beliebten Bänderröcke zugelegt hat – nennen wir es die moderne Münzsammlung der Frau von Welt.

 

Hier zeigt Lena Hoschek ihrer Mitarbeiterin Kathi Adami wie die delikate Verarbeitung aus tausenden Farb- und Bänderkombinationen gelingt. Für einen Swing oder Classic Ribbon Skirt braucht es 30 verschiedene Bänder, bei der Opulence-Passform 46, und jede Menge Farbverständnis.